Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Meldung vom 28.06.2022

FDP appelliert an CDU für Atomkraftwerke zu kämpfen

Land. „Die CDU soll die Umweltministerin überzeugen!“  Das ist die Forderung der Landes-FDP, um eine Verlängerung der Laufzeit für Atomkraftwerke zu bekommen. „Nun hat endlich auch die CDU verstanden, dass es angesichts der drohenden Energieknappheit im Winter fatal wäre, die drei verbliebenen deutschen Meiler - darunter hierzulande Neckarwestheim II - zum Jahresende abzuschalten. Wenn die CDU es ernst meint mit ihrer Erkenntnis, dann muss sie jetzt auch Umweltministerin Walker überzeugen. Sie muss ihren Widerstand aufgeben. Ihre Haltung zur Kernenergie ist rein ideologisch“, so der FDP-Abgeordnete des Schwarzwald-Baar-Kreises Frank Bonath, in einer Mitteilung an antenne1 Neckarburg Rock & Pop. 


Meldung vom 27.06.2022

Polizei nimmt Bettlerbande fest

Bärental. „Können Sie uns helfen? – wir sind liegengeblieben und brauchen Geld fürs Tanken“. Dieser Satz gehört zu einer weitverbreiteten Betrugsmasche, auch in unserer Region. Am Freitagabend hat die Polizei bei Bärental im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald eine Bande Bettler festgenommen, die versucht haben mehrere Autofahrer anzuhalten. Wenn ihr Hinweise auf die Bande habt oder selbst Opfer geworden seid, meldet euch bitte beim Polizeirevier in Titisee-Neustadt. 


Meldung vom 27.06.2022

Einbruch in Sportfischerhütte

Titisee. Ein unbekannter Dieb ist in der Nacht auf Sonntag in die Sportfischerhütte in Titisee eingebrochen. Dort hat der Einbrecher Bargeld gestohlen und an der Hüttentür einen Schaden von mehreren hundert Euro verursacht. Zusätzlich hat der Dieb auch versucht in das Bootshaus daneben einzubrechen, ist aber gescheitert. Wenn ihr Hinweise auf den Einbrecher habt, meldet euch bitte beim Polizeirevier Titisee-Neustadt.


Meldung vom 25.06.2022

Förster gehen in dritte Tarifverhandlung

Baden-Württemberg. Am Montag findet die dritte Tarifverhandlung für die Verbesserung der Einkommens- und Arbeitsbedingungen der Forstbeschäftigten in Stuttgart statt. Die Gewerkschaften IG BAU und ver.di fordern, dass der Job im Forstamt attraktiver gestaltet werden soll. Dazu brauche es bessere Einkommen, eine bessere Eingruppierung und die Bereitstellung von Arbeitsmitteln wie zum Beispiel Motorsägen.


Meldung vom 23.06.2022

Keine Medikamente - Was tun?

Baden-Württemberg. Immer öfter fehlt es in den Apotheken an Medikamenten. Der Grund: Die deutsche Pharmaindustrie ist abhängig von Importen aus Indien oder China – und da steht gerade vieles still. Frank Eikmann, der stellvertretende Geschäftsführer beim Landesapothekenverband Baden-Württemberg hat uns im Exklusivinterview erklärt, was die Apotheken denn tun, wenn das gewünschte oder benötigte Medikamente nicht vorhanden ist. 

Wir bedienen uns da zuerst im Deutschen Markt, wir haben aber auch die Möglichkeit in den ausländischen Markt hinein zu schauen. Vorwiegend in den Europäischen Markt und dann könnten wir das Medikament importieren. Weitaus wahrscheinlicher ist aber, dass wir schauen, ob wir nicht ein baugleiches Medikament von einem anderen Hersteller bekommen. 

Nur wenn diese Optionen beide nicht möglich sind, muss der Arzt laut Eikmann ein neues Medikament verordnen. Wann ist denn insbesondere der Austausch durch ein baugleiches Medikament nicht möglich?

Nicht möglich ist der Austausch dann, wenn es sich um ein patengeschütztes Medikament handelt. Wenn dieser Hersteller nicht lieferfähig ist und der Deutsche und Europäische Markt aus dem wir auch importieren können, dieses Arzneimittel nicht hergibt, dann brauchen wir an dieser Stelle tatsächlich eine andere Therapieentscheidung des Arztes. 

Oftmals setzen sich die Apotheker selbst mit dem Arzt des Patienten in Verbindung und besprechen die weiteren Möglichkeiten. 


Meldung vom 23.06.2022

Keine Medikamente - Apothekerverband fordert Politik zum handeln

Baden-Württemberg. Lieferengpässe durch die Coronapandemie und den Ukrainekrieg sorgen auch in den Apotheken für Probleme. Denn die deutsche Pharmaindustrie ist abhängig von Importen aus Übersee. Wenn dort alles stillsteht, fehlt es hier an Medikamenten. Das belastet nicht nur den Patienten, sondern auch die Apotheker in Baden-Württemberg. Frank Eikmann, der stellvertretende Geschäftsführer beim Landesapothekenverband Baden-Württemberg fordert deshalb: 

Das wir über politische Maßnahmen - über entsprechende Vorratsverpflichtungen der Hersteller und andere Möglichkeiten - dafür Sorge tragen, dass die in Deutschland zugelassenen Arzneimittel auch ausreichend verfügbar sind. Die zweite Forderung wäre, dass in Deutschland und in Europa wieder wichtige Wirkstoffe hergestellt werden, dass wir nicht vom Weltmarkt abhängig sind. 

Eikmann betont, dass Patienten den Apotheken vertrauen können. Geeignete Alternativen werden in der Regel gefunden, sollte ein Medikament mal nicht verfügbar sein. 


Meldung vom 23.06.2022

Keine Medikamente - Situation in Deutschland

Baden-Württemberg. Was tun, wenn das benötigte Medikament in den Apotheken nicht verfügbar ist? Das ist eine Frage, die sich immer häufiger stellt, denn auch im Arzneimittelbereich sorgen die Coronapandemie und der Ukrainekrieg für Lieferengpässe. Einerseits kann das gesuchte Medikament aus dem Europäischen Markt importiert werden, anderseits kann man auch ein Medikament mit gleichem Wirkstoff von einem anderen Hersteller verwenden. Sollte das nicht möglich sein, muss der Arzt die Therapie umstellen. Frank Eikmann, der stellvertretende Geschäftsführer des Landesapothekenverbands Baden-Württemberg hat uns im Exklusivinterview erzählt, wie die Situation mit der Wirkstoffherstellung in Deutschland und Europa ist.

Das letzte Werk in dem in Europa antibiotische Wirkstoffe hergestellt worden sind, hat vor 12 Jahren geschlossen. Das stand in Frankreich. Und seitdem gibt es in Europa keine antibiotische Wirkstoffproduktion mehr. 

Antibiotika sind allerdings nur ein Beispiel. Die meisten Wirkstoffe für Medikamente im Allgemeinen kommen aus China oder Indien. Das bedeutet: fehlende Arzneimittel sind nicht nur in Deutschland ein Problem. 

Deswegen braucht es auch kleine Lösungen im nationalen Bereich, aber vor allem auch Lösungen im internationalen Bereich. Und was wir vor allen Dingen brauchen – in dieser Situation, in der wir uns befinden – sind offene Märkte und freie Handelswege. Ohne die wird das alles beschwerlich. 

Der Appell: Trotzdem den Gang zur Apotheke wahrnehmen. Wenn ein Medikament nicht verfügbar ist, werden Alternativen geboten. 
 


Meldung vom 22.06.2022

Lange Lieferzeiten bei Neuwägen: Gründe

Villingen-Schwenningen / Region. Wer jetzt oder vor ein paar Monaten ein neues Auto bestellt hat, der muss sich auf lange Wartezeiten einstellen. Denn steigende Preise, Lieferengpässe und fehlende Teile machen es den Autohändlern schwer die angegebenen Lieferzeiten einzuhalten oder überhaupt noch kurze Lieferzeiten zu ermöglichen. Rolf Raabe, der Centerleiter vom Autohaus Südstern Bölle in Villingen-Schwenningen hat antenne1 Neckarburg Rock & Pop im Exklusivinterview erklärt, warum gerade Elektroteile mit verantwortlich dafür sind, dass wir so lange auf unseren Neuwagen warten müssen. 

Ein Großteil kommt aus Asien: Die asiatischen Märkte sind zwar wieder angelaufen in Produktion, aber durch die Null-Covid-Politik, die Shanghai grade fährt, geht momentan nichts aus dem Land raus. Dazu kommt noch, dass die Logistik überall in der Welt Kopf steht: die Schiffe liegen im Hafen von Shanghai und können nicht beladen werden.

Andererseits können teilweise einige Schiffe zurzeit nicht weiterfahren, weil sie in den Häfen festhängen. All das sind Gründe, warum sich die Lieferzeiten für Neuwagen so stark verzögern. Den Autohändlern sind allerdings die Hände gebunden. 


Meldung vom 22.06.2022

Lange Lieferzeiten bei Neuwagen - Zukunft ungewiss

Villingen-Schwenningen / Region. Autokäufer und Autohändler verzweifeln. Wer jetzt einen Neuwagen kauft, muss teilweise mehrere Jahre auf die Lieferung warten. Grund dafür sind bis jetzt noch die Auswirkungen der Coronapandemie und auch die Ukrainekrise. Elektroteile werden in Asien produziert, wo Schiffe teilweise die Häfen nicht verlassen können. Wer einen Neuwagen bestellen möchte, hat Rolf Raabe, dem Centerleiter vom Autohaus Südstern Bölle in Villingen-Schwenningen drei Möglichkeiten. Man kann die Lieferzeit hinnehmen, einen Mietwagen beziehungsweise ein Vorführungsfahrzeug kaufen oder leihen, oder man verlängert die Laufzeit seines Leasingvertrags beziehungsweise behält den alten Wagen. Wie sich die Situation grade auf den Preis auswirkt, das hat er uns außerdem im Interview erklärt. 

Bei den Gebrauchtfahrzeugen sind die Preise jetzt im Aufwärtstrend. Wenn sie nichts Neues ausliefern, nehmen sie auch nichts Neues zurück. Das heißt: der Gebrauchtwagen-Markt schrumpft grade zusammen und daher steigen die Preise. 

Die Zukunft ist laut Raabe ungewiss. Die Folgen des Krieges und einer möglichen Coronawelle im Herbst lassen sich nicht abschätzen. 


Meldung vom 21.06.2022

Kind nach Badeunfall in kritischem Zustand

Titisee. Ein 4-jähriges Kind musste nach einem Badeunfall am Sonntag im Strandbad Titisee in eine Spezialklinik gebracht werden. Badegäste haben das reglose Kind im Wasser bemerkt und rausgezogen. Die Rettungskräfte haben sofort versucht, das Kind zu reanimieren, sein Zustand ist weiterhin kritisch. Wie es zu dem Unglück gekommen ist, wird jetzt ermittelt. 


Meldung vom 21.06.2022

Weniger Gas aus Russland - Folgen für uns

Rottweil / Region. Immer weniger Gas aus Russland. Das macht nicht nur uns als Verbraucher sehr zu schaffen, sondern auch den Energiebetrieben in der Region. Denn: die Preise werden immer höher, die Lieferungen immer knapper. Wir haben mit Christoph Ranzinger, dem Geschäftsführer der ENRW Energieversorgung Rottweil gesprochen. Im Exklusivinterview hat er uns erklärt, wie uns die sinkenden Gaslieferungen aus Russland aktuell tangieren. 

Im Moment ist die Lage angespannt, aber die Versorgung mit Gas noch stabil. Im Moment wird eben geprüft, dass man Gas nicht mehr in Kraftwerken einsetzt, oder dass man schaut, wo bei Industrieunternehmen Einsparpotentiale sind, oder ob man da auf andere Energieträger umstellen kann. Um eben für den Herbst Luft zu haben, um die geschützten Kunden auch versorgen zu können. 

Geschützte Kunden, sind alle Haushalte, die Gas zur Wärmeversorgung brauchen.  Aber auch Krankenhäuser und Sozialeinrichtungen.


Meldung vom 21.06.2022

Weniger Gas aus Russland - Kalter Winter?

Rottweil / Region. Gas aus Russland wird immer knapper. Denn die Regierung dreht auch uns hier in Deutschland langsam den Gashahn zu. Die große Angst der Menschen ist es, im Winter im kalten zu sitzen. Wir haben Christoph Ranzinger, den Geschäftsführer er ENRW Energieversorgung Rottweil gefragt, ob wir denn mit einem kalten Winter rechnen müssen. 

Wir gehen davon aus, dass man auf jeden Fall versuchen wird, die geschützten Kunden versorgen zu können. Also das keinem kalt wird. Dann gibt’s noch die Kategorie der nicht-geschützten Kunden, das sind Industrieunternehmen. Dort sind wir bundesweit dabei, verschiedene Szenarien zu überprüfen, wo eben Einsparpotentiale möglich sind. 

Durch die reduzierten Lieferungen aus Russland, steigen die Preise an. Die Energieversorger versuchen laut Ranzinger diesen Anstieg abzufedern, indem sie möglichst viel Gas einkaufen. 


Meldung vom 20.06.2022

Achtung Waldbrandgefahr

Schwarzwald-Baar Kreis / Kreis Rottweil / Region. Sommer, Sonne, Hitze. Inzwischen sind auch bei uns in der Region Waldbrände ein großes Thema. Am vergangenen Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst die höchste Warnstufe ausgerufen. Um die Waldbrandgefahr zu reduzieren, hat das Forstamt Rottweil öffentliche Grillplätze im Kreis noch bis morgen gesperrt. Im Schwarzwald-Baar Kreis dagegen ist kein Verbot ausgesprochen worden. Warum nicht, das hat uns Frieder Dinkelaker, Forstamtsleiter im Schwarzwald-Baar Kreis im Exklusivinterview erklärt. 

Wir haben uns den Wetterbericht genau angeschaut und es soll ja am Mittwoch Regen geben. Das hoffen wir eben auch, dass diese ganz akute Waldbrandgefahr dann nicht mehr besteht. So sagt zumindest der Regenradar. Wir setzen wirklich auf die Vernunft und auf das Mitdenken aller, die sich da im Wald bewegen. 

Sollte es aber demnächst längere Zeit wieder so heiß und trocken bleiben, werdet auch ihr dann ein Grillverbot für öffentliche Grillstellen aussprechen? 

Klar wird es so sein, dass wenn es nochmal zunehmen sollte – grade Richtung Juli oder August - mit längeren Hitzeperioden, dass dann auch die Grillplätze gesperrt werden müssen. Vielleicht auch Parkplätze, weil es dann einfach zu gefährlich wird. Aber jetzt hoffen wir noch, dass wir am Mittwoch wieder Entwarnung geben können, weil dann einfach wieder Regen kommt. 

Bis Dienstag ist aber in jedem Fall überall in der Region noch Vorsicht geboten.


Meldung vom 20.06.2022

Waldbrandgefahr - was wir beachten müssen und Ursache Waldbrand Schonachbach

Schonachbach / Schwarzwald-Baar Kreis / Region. Langsam kühlt es wieder ab. Trotzdem klingt die Hitze des vergangenen Wochenendes noch nach. Und da starke Regenfälle noch auf sich warten lassen, herrscht in den Wäldern überall in der Region noch erhöhte Waldbrandgefahr. Deswegen ist in manchen Kreisen die Nutzung von öffentlichen Grillstellen verboten worden. Was wir jetzt im Wald beachten müssen, das hat uns der Forstamtsleiter vom Schwarzwald-Baar Kreis, Frieder Frieder Dinkelaker erklärt. 

Also es gilt im Wald vom 1. März bis 31. Oktober ein grundsätzliches Rauchverbot. Zum zweiten, sollte man keine Feuer entzünden. Das heißt natürlich auch, dass überall dort wo keine Feuerstellen sind, Feuer absolut tabu ist. Ganz kritisch zu sehen sind diese kleinen Aluschalen oder kleine Grillstellen, die neben Parkplätzen aufgestellt werden. Das geht überhaupt nicht. Das ist auch strengstens verboten. 

Auf Grillplätzen im Schwarzwald-Baar Kreis ist kein Grillverbot auf öffentlichen Grillplätzen ausgesprochen worden. Laut Dinkelaker haben sich die Leute am Wochenende aber auch vernünftig verhalten. Trotzdem ist ein Waldgebiet bei Schonachbach gestern Nachmittag abgebrannt. Doch die Ursache könnte woanders liegen

Klar in der Nähe der Bahnlinie ist es immer gefährdet, weil es eben besonnte Bereiche sind. Und es war wohl auch die Meinung der Feuerwehren, dass eben auch Bremsen von den Zügen mal so heiß werden können, dass die ein Feuer auslösen können. Aber im Grunde genommen war es weit weg von jeder Grillstelle und jedem Parkplatz, oder Wanderwegs. Also sprich: wenn’s einfach trocken und heiß ist, ist es einfach überall gefährlich 

Auch wenn es jetzt allmählich etwas kühler wird und gewittert, ist also in den nächsten Tagen trotzdem noch Vorsicht in den Wäldern geboten.


Meldung vom 20.06.2022

Waldbrand in Schonachbach

Schonachbach / Schwarzwald-Baar Kreis / Region. Heiß war’s dieses Wochenende überall in ganz Deutschland. Deswegen hat der Deutsche Wetterdienst auch die höchste Warnstufe für Waldbrandgefahr ausgerufen. Im Kreis Rottweil ist es noch bis morgen verboten, öffentliche Grillstellen in den Wäldern zu nutzen. Im Schwarzwald-Baar Kreis hat man am Wochenende auf die Vernunft der Menschen gesetzt. Ob das gut gegangen ist, das hat Frieder Dinkelaker, der Forstamtsleiter im Schwarzwald-Baar Kreis antenne1 Neckarburg Rock & Pop im Exklusivinterview erzählt. 

Ich hab bisher nichts gehört, dass irgendwo Brände entstanden sind. Und umgekehrt, das war ja auch mein Gedanke und das hat sich jetzt wohl auch bestätigt: das die Leute, die dann an der Grillstelle sind, umsichtig sind. Viele haben es aber auch einfach bleiben lassen, weil’s einfach zu heiß war.

Der Brand bei Schonachbach gestern Abend scheint außerdem nicht in Zusammenhang mit Grillfeuern zu stehen. Ein Fußballfeld-großes Gebiet ist da gestern Nachmittag abgebrannt. Die Ursache ist noch unklar. Doch das Feuer ist weit weg von Grillstellen und Parkplätzen ausgebrochen. Heute ist es zumindest auch ein bisschen abgekühlt – ist trotzdem noch Vorsicht geboten? 

Man muss auf jeden Fall noch vorsichtig bleiben, es bleibt ja auch warm. Mit den gewittern zusammen kommen ja auch diese Winde und da hab ich am meisten Respekt davor, dass so ein kleiner Brand durch so einen heißen Sturm dann richtig angepeitscht wird. Diese Gefahr besteht auch weiterhin. Deswegen weiterhin vorsichtig bleiben. 

Noch bis einschließlich Dienstag sind die Grillstellen in den Wäldern im Kreis Rottweil deswegen geschlossen. Außerdem könnten solche Verbote im Hochsommer auch im Schwarzwald-Baar Kreis ausgesprochen werden. Das hängt aber von der Bilanz der nächsten Tage ab.


Meldung vom 17.06.2022

Wasserstoff für E-Autos

Villingen-Schwenningen / Region. Wird es bald mehr E-Autos als Autos mit Verbrennermotoren geben? Das ist eine Frage, die weit weniger Zukunftsmusik ist als noch vor ein paar Jahren. Wir haben mit Prof. Dr. Frank Allmendinger, dem Vorsitzende der Organisation H2 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg kurz vor seinem Vortrag am Mittwoch auf der Südwest-Messe in Villingen-Schwenningen gesprochen. Wie Wasserstoff die Nutzung von Elektroautos steigern könnte, das hat er uns im Exklusivinterview erklärt. 

Elektroautos können nur geladen werden, wenn genügend Strom im Netz vorhanden ist. Das kann man sich sogar so vorstellen, dass Wasserstoff genutzt wird, um den Strom für die Ladesäulen dezentral zu erzeugen. Weil wir werden nicht so viele Stromleitungen in Deutschland bauen wollen, wie gebraucht werden, um den Strom, der in Norddeutschland produziert wird, in den Süden zu transportieren. 

Das Ziel der Organisation H2 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist es, die innovativen Wasserstofftechnologien in der Region voranzutreiben. 


Meldung vom 17.06.2022

Zukunft der Wasserstoffautos

Villingen-Schwenningen / Region. Die Käufe von E-Autos nehmen immer weiter zu, denn: sie sind gut für die Umwelt und für den Geldbeutel. Doch es mangelt an Ladesäulen und das Laden braucht viel Zeit. Eine Alternative sind Autos, die mit Wasserstoff angetrieben werden. Großer Vorteil: Das Tanken geht so schnell wie beim Benziner. Aber noch hat sich das Wasserstoffauto nicht durchgesetzt. Ob das überhaupt passiert, das haben wir Prof. Dr. Frank Allmendinger gefragt. Er ist der Vorsitzender der Organisation H2 Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. 

Im Verkehrssektor ist das eher ein bisschen länger hin. Wir haben ungefähr einen Vorsprung von zehn Jahren für die Batterie-elektrischen Fahrzeuge im Vergleich zu Wasserstoffautos, oder viel mehr Wasserstoffantrieben, die sich wahrscheinlich viel mehr im LKW-Bereich durchsetzen werden. 

So der Experte. Wann es genau so weit sein könnte, das lässt sich aber schwer abschätzen. 


Meldung vom 17.06.2022

Erhöhte Waldbrandgefahr am Wochenende - Rottweil sperrt Grillplätze

Kreis Rottweil / Region. Aufgrund der Trockenheit und Hitze steigt das Waldbrandrisiko bei uns. Im Kreis Rottweil meldet der Deutsche Wetterdienst für dieses Wochenende die höchste Warnstufe. Deswegen werden die offiziellen Grillstellen ab jetzt bis voraussichtlich Dienstag gesperrt. Entsprechende Informationen sind an den Grillstellen in Waldmössingen, Schramberg und Tennenbronn angebracht. Auch innerhalb von 100 Metern um den Wald ist das Feuer machen im Kreis verboten. Generell gilt überall in der Region höchste Vorsicht. Bitte vermeidet am Wochenende das Feuermachen in und um die Wälder. 


Meldung vom 15.06.2022

Affenpocken auch bei uns?

Schwarzwald-Baar Kreis / Region. Nach Corona kommen die Affenpocken. Erst vor kurzem hat die Ständige Impfkommission eine Empfehlung für eine Impfung gegen das Virus für bestimmte Personengruppen ausgesprochen. Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis ist eine solche Impfung möglich. Dr. Hatem Saleh, der Leiter vom Gesundheitsamt im Schwarzwald-Baar-Kreis hat im Exklusivinterview mit antenne 1 Neckarburg Rock & Pop erklärt, welche Personen in dieser Empfehlung angesprochen werden. 

Zum einen sind es Menschen, die Kontakt hatten, z.B Haushaltsmitglieder, oder Personen, die Geschlechtsverkehr mit dieser Person, oder beruflich Kontakt hatten – und nicht ausreichend geschützt waren. Zum anderen sind es Menschen, die ein erhöhtes Sexualitionsrisiko haben. Das sind vor allem Männer, die gleichgeschlechtlichen Geschlechtsverkehr haben – auch mit wechselnden Partnern. 

Noch sind die Affenpocken nicht in unserer Region angekommen. Trotzdem ist Vorsicht geboten.

Im Bundesgebiet gab es jetzt schon über 200 Fälle. Wir rechnen damit, dass es auch bei uns einschlagen kann. Wir wissen nicht, wann das sein wird. In den nächsten Wochen, oder Monaten. Aber das ist auch unerheblich. Es ist eine Krankheit, die man gut beherrschen beziehungsweise kontrollieren kann. 

Damit sollte uns die Angst vor einer ähnlichen Dynamik wie bei Corona vorerst genommen sein.


Meldung vom 15.06.2022

Affenpocken und Corona

Schwarzwald-Baar Kreis / Region. Noch sind sie nicht bei uns angekommen. Doch sie kommen immer näher. Die ersten Fälle von Affenpocken in Baden-Württemberg sind im Ortenaukreis registriert worden. Bei uns in der Region werden für bestimmte Risikogruppen bereits Impfungen angeboten. So auch im Schwarzwald-Baar Kreis. Müssen wir damit rechnen, dass es zu einem ähnlich starken Ausbruch wie bei dem Coronavirus kommt? Das haben wir den Gesundheitsamtsleiter Dr. Hatem Saleh im Interview gefragt.

Die Infektionsdynamik, das heißt das Verbreitungsmuster der Affenpocken ist nicht wie bei Covid-19. Also die Ansteckung ist nicht wie bei Covid-19. Es sind halt doch mehr die sexuellen Kontakte. 

Bereitet ihr Euch trotzdem auf den Fall vor, dass die Affenpocken auch zu uns beziehungsweise in den Schwarzwald-Baar Kreis kommen? 

Wir haben ja immer unsere Vorgaben vom Robert-Koch-Institut oder auch vom Land Baden-Württemberg. Da wissen wir, wie wir handeln sollen, wenn der Härtefall eintritt. In dem Zug möchte ich auch nochmal betonen, falls irgendwelche Menschen Sorgen haben: wir haben auch einmal pro Woche, am Donnerstag von 14 Uhr bis 17 Uhr eine anonyme Sprechstunde für sexuell übertragbare Krankheiten. 

Da kann man sich beraten oder untersuchen lassen. 


Meldung vom 15.06.2022

Erhöhte Waldbrandgefahr am verlängerten Wochenende

Baden-Württemberg. Wegen der andauernden Trockenheit und Hitze warnt das Landwirtschaftsministerium am verlängerten Wochenende vor erhöhter Waldbrandgefahr. Besucher sollen nur ausgewiesene Grillstellen nutzen und offenes Feuer und Rauchen im Wald unterlassen. Auch das Forstamt der Stadt Villingen-Schwenningen bittet um besondere Vorsicht und Aufmerksamkeit bei Spaziergängen im Wald. Offizielle Rettungspunkte bei Gefahr findet ihr in der App "Hilfe im Wald".


Meldung vom 14.06.2022

Zweites Entlastungspaket?

Villingen-Schwenningen / Baden-Württemberg. Sprit, Lebensmittel, Strom – alles wird teuer. Um die Bürger zu entlasten, hat der Bund das Entlastungspaket eingeführt. Doch viele sagen: das Paket kommt nicht wirklich an. Auf der Südwestmesse in Villingen-Schwenningen haben wir Patrick Rapp, den Staatssekretär des Landeswirtschaftsministeriums gefragt, ob wir vielleicht ein zweites Entlastungspaket bräuchten. 

„Wir als Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg sind eher dahingehend aufgestellt, dass wir gucken, welche Entlastungen insgesamt da sind. Für Bürger aber auch für Unternehmen. Insofern müssen wir mal schauen, was wir in den letzten 10, oder auch 15 Jahren an teilweise auch eher der Symbolik-dienenden politischen Vorgaben gemacht haben. Und ob das vielleicht sogar einer von mehreren Wegen ist, Entlastungen wegzunehmen.“ 

Das wäre laut Rapp eine Möglichkeit Güter, Produkte und Leistungen in Zukunft wieder bezahlbar zu machen.  Erst heute hat die Bundesregierung außerdem ihre Verhandlungen über ein Anti-Teuerungs-Paket abgeschlossen, das weitere Entlastungen bringen soll. Unter anderem ist beschlossen worden, dass der Klimabonus auf 500 Euro erhöht wird. Zudem soll es im August eine Zusatzzahlung von 180 Euro zur Familienbeihilfe geben und Unternehmen sollen eine Strompreiskompensation erhalten.


Meldung vom 13.06.2022

Mehr Züge bei Freizeit-Events

Region. Durch die Einführung des 9-Euro Tickets sind deutlich mehr Fahrgäste mit der Bahn unterwegs. Deswegen werden einzelne Züge in Baden-Württemberg weiter verstärkt und mehr Personal an die Bahnsteige abgestellt. Außerdem hat das Land auch unabhängig davon für den Freizeitverkehr in Oberschwaben und am Bodensee sogenannte Sonderverkehrsleistungen im Schienenpersonennahverkehr ausgeschrieben. So soll ein landesweit abrufbares Verkehrsangebot sichergestellt werden, mit dem auch kurzfristig auf bestimmte Events wie Festivals oder Fußballspiele reagiert werden kann. Den Zuschlag im Vergabeverfahren hat jetzt die Schienenverkehrsgesellschaft mbH aus Horb erhalten. Der Verkehrsvertrag läuft bis Juni 2029. Für das Fronleichnamswochenende sind bereits Zusatzzüge zum „Southside Festival“ im Landkreis Tuttlingen bestellt worden. 


Meldung vom 11.06.2022

Pedelec-Fahrer tödlich verunglückt

Feldberg. Ein Pedelec-Fahrer ist am Donnerstagabend auf dem Feldbergsteig in der Nähe vom Feldberggipfel tödlich verunglückt. Nachdem der 70-Jährige am selben Abend als vermisst gemeldet worden ist, hat die Polizei ihn bei der Suche nur noch tot auffinden können. Die Beamten vermuten, dass der Mann auf dem Weg ins Tal zu schnell über eine Bodenwelle gefahren und deshalb gestürzt ist. An seinen Verletzungen ist er noch am Unfallort gestorben. 


Meldung vom 10.06.2022

Katze durch Falle verletzt

Titisee. In Titisee ist jetzt eine Katze durch eine Tellereisen-Falle verletzt worden. Ein Unbekannter hatte die Falle im Bereich Schildwende aufgestellt. Ein Tierarzt musste sich um das verletzte Tier kümmern. Die Polizei in Hinterzarten sucht jetzt nach Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können.


Meldung vom 08.06.2022

Ab Übermorgen Schienenersatzverkehr auf der Gäubahn

Immendingen/Region. Übermorgen beginnen die Arbeiten an der Bahnstrecke zwischen Immendingen und Singen! Das hat die DB Regio jetzt mitgeteilt. Auch die Gäubahn ist von den Bauarbeiten betroffen! Daher wird es in Richtung Bodensee Schienenersatzverkehr-Busse zwischen Rottweil und Singen geben! Ebenso betroffen ist die Schwarzwald-Bahn, hier fahren die Schienenersatzverkehr-Busse zwischen Immendingen und Singen. Die Arbeiten werden bis zum 17. Juni dauern. Ab Samstag, den 18. Juni sollten die Züge aber wie gewohnt fahren können, so die DB Regio.  


Meldung vom 08.06.2022

Bundeswehr-Reserve bekommt 3 Millionen

Bund. Mehr Geld für die Bundeswehr – das bedeutet auch mehr Geld für die Reservisten in unserer Region. Bis zu 3 Millionen Euro sollen in die Reserve fließen. Das hat der Reservistenverband jetzt antenne1 Neckarburg Rock & Pop mitgeteilt. Mit dem Geld will der Verband weiter in Gefechts- und Ersthelferausbildung, aber auch in die Sicherheitspolitik investieren. So der Präsident der Verbandes Oberst Prof. Dr. Patrick Sensburg. 


Meldung vom 08.06.2022

Extra Zugwagons für Rollstuhlfahrer, ältere und gehbehinderte Menschen gefordert

Land. Extra Zugwagons für Rollstuhlfahrer, ältere und gehbehinderte Menschen – das fordert der Kreisvorsitzende der CDA im Schwarzwald-Baar-Kreis, Gottfried Schmidt. „Gegen volle Züge ist nichts einzuwenden – wohl aber gegen überfüllte“, so Schmidt. Laut ihm werden vor allem behinderte Menschen durch den Andrang auf die begrenzten Zugwagons systematisch benachteiligt. Die Deutsche Bahn kann den Ansturm der Menschen nicht stemmen, so Schmidt weiter, Zitat: „unter diesen Umständen halte ich von dem 9 Euro Ticket nichts“, So Schmidt in seinem Statement an antenne1 Neckarburg Rock & Pop. 


Meldung vom 07.06.2022

46-Jähriger fährt betrunken gegen Baum

Rötenbach/Göschweiler. Ein 46-jähriger Autofahrer hat sich am Samstagnachmittag bei einem Unfall schwer verletzt. Der Mann ist auf der Landstraße zwischen Rötenbach und Göschweiler im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald von der Straße abgekommen und gegen eine Baumgruppe geschleudert. Dabei ist sein Auto so eingedellt worden, dass die Feuerwehr den Mann aus dem Auto schneiden musste. Anschließend hat ihn ein Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Die L182 war für mehrere Stunden voll gesperrt, laut Polizei war der 46-Jährige betrunken und hatte auch keinen Führerschein mehr. 


Meldung vom 04.06.2022

Motorradfahrer fährt gegen Baum

Unadingen/Döggingen. Ein 61-jähriger Motorradfahrer hat sich am Donnerstagnachmittag auf der Freiburger Straße zwischen Unadingen und Döggingen schwer verletzt. Der 61-Jährige ist an der Gauchachtalbrücke von der Straße abgekommen und gegen einen Baum am Fahrbahnrand gefahren. Ein Rettungshubschrauber musste den Mann ins Krankenhaus bringen. 


Meldung vom 02.06.2022

Mann in Titisee überfallen

Titisee. Ein 48-jähriger Mann ist bereits in der Nacht auf Sonntag am Bahnhof Titisee überfallen worden! Eine Gruppe Feiernder hat den Mann gegen 20 vor 3 morgens vor dem Bahnhof getroffen – mit blutigen Verletzungen im Gesucht. Die Gruppe hat sofort Hilfe geholt, der 48-Jährige konnte jedoch nur sehr vage Hinweise auf seinen Angreifer geben. Die Kripo sucht deshalb nach Zeugen, die gesehen haben, was in der Nacht auf Sonntag am Bahnhof in Titisee passiert ist. 


Meldung vom 02.06.2022

Lehrerinnen und Lehrer dürfen jetzt auch Threema nutzen

Land. Lehrerinnen und Lehrer in Baden-Württemberg können jetzt auch über Threema kommunizieren! Das Kultusministerium hat jetzt die Lizenzen allen Lehrkräften und Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt. Während die Lehrer über WhatsApp nicht über dienstliche Belange schreiben dürfen, geht das jetzt über Threema, weil da alle Datenschutzvorgaben erfüllt sind. Laut Kultusministerin Theresa Schopper haben bereits schon 47.000 Lehrer ihre Threema-Lizenz bereits schon aktiviert. Das Kultusministerium will so auch direkt Informationen über den Messenger an die Lehrer weiterreichen.