Autotipp: Marder-Saison beginnt!

Pünktlich zum Frühlingsstart beginnt auch bei uns die Paarungszeit der Marder. Sie sehen niedlich aus, bereiten uns aber regelmäßig Ärger. Spätestens wenn im Auto eine Warnlampe an geht oder das Auto überhaupt nicht mehr fährt. Gerade jetzt im Frühjahr finden oftmals Rivalenkämpfe statt und der Motorraum dient dann häufig als Zufluchtsort.

Welche Bauteile sind vom Marder betroffen?

Die Allesfresser beißen alles an, was ihnen in den Weg kommt. Am häufigsten sind dann

  • Zündkabel
  • Kühlwasser- und Scheibenwaschwasser-Schläuche
  • Stromleitungen bzw. deren Isolierungen

betroffen.

Was hilft wirklich gegen Marder?

Die klassischen Hausmittel, die den Duft der Marder verscheuchen sollen, damit keine neuen Marder ans Auto kommen, bringen nicht besonders viel. Dazu gehören Hundehaare, Mottenkugeln oder WC-Steine. Meist reicht da bereits eine Fahrt im Regen, damit die Duftstoffe aus dem Motorraum gewaschen werden.

Laut ADAC haben sich Elektroschockgeräte bewährt, die nach dem gleichen Prinzip eines Weidezauns leichte elektrische Schläge an den Eindringling verteilen. Der Einbau sollte aber fachgerecht ausgeführt werden.

Hilfreich sind auch die sogenannten Wellrohre aus Hartkunststoff, damit können wichtige Leitungen wie zum Beispiel das Zündrohr ummantelt werden. Hier muss aber besonders darauf geachtet werden, dass das Wellrohr nicht an heiße oder bewegliche Teile gerät.

Am besten gegen die lästigen Marder sind Ultraschallgeräte, die Marder mit Tönen von ständig wechselnder Frequenz verjagen. Für Menschen sind die Töne nicht wahrnehmbar. Das Gerät lässt sich einfach und schnell einbauen und anschließen.